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updated: 10.02.2006 Zubereitung

Je nach Kulturkreis unterscheidet sich die Zubereitung des Kaffees. Die verbreitetsten Vertreter sind:

  • arabisch/ türkisch/ griechischer Mocca
  • italienischer Espresso
  • Filterkaffe (Melitta Filter aus Emden)
  • Press Stempelkanne (french press)

bei arabisch/ türkisch/ griechischem Mocca wird der fein gemahlene, hell geröstete Kaffee zusammen mit Zucker in ein Metallgefäss mit kaltem Wasser gegeben, erhitzt und 3mal aufgekocht, bis sich eine Schaumkrone bildet. Der Kaffeesatz setzt sich auf dem Gefäßboden ab, der Mocca wird in kleinen Porzellantassen serviert.

Für den italienischen Espresso wird eine dunkle Röstung verwendet. Er ist kurz und kräftig und, wie der Name schon sagt für den schnellen Genuss zwischendurch. Er ist bitter mit süßen, manchmal schokoladigen Aroma.
siehe auch --> Espresso und Co

Dagegen hat der Filterkaffee einen höheren Säuregehalt, was nicht gleichbedeutend ist mit magenunfreundlich und unangenehm beim Trinken. Vielmehr bedeutet feine Säure die Entfaltung vielfältiger Aromen auf der Zunge.

Eine Unart ist es jedoch, Kaffee stundenlang auf einer Wärmeplatte vorzuhalten. Dabei geht jedes Aroma verloren. Was bleibt ist ein magenunfreundlicher, sauerer Kaffee.

Bei der Pressstempelkanne (French press) wird das grob gemahlene Kaffeepulver in einen Glaszylinder gegeben, Wasser darauf gegossen und bei einer Füllmenge von 1 Liter nach ca. 60 Sekunden ein Filtereinsatz (Press Stempel) nach unten gedrückt, sodaß das Mahlgut auf dem Gefäßboden gehalten wird.

Jede Kaffeezubereitung wird von drei Faktoren beeinflusst: Temperatur, Druck, Kontaktdauer des Pulvers mit dem Wasser.

Eine Regel besagt, daß je länger die Kontaktzeit des Mahlgutes mit dem Wasser ist, desto grober muß der Mahlgrad des Kaffees sein. Eine Ausnahme bildet der staubfein gemahlene arabisch/ türkisch/ griechische Mocca, welcher in der Tasse verbleibt. Wäre er görber gemahlen, würde er sich störend im Mund anfühlen.

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