Geschichte des Kaffees

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updated: 15.04.2007

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Blatt der Cofea canefora (robusta)

Kaffeestrauch mit Blüten
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Blatt der Cofea arabica

Kaffeestrauch mit Blüten und Kirschen
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Zweig der Coffea arabica
(colorierter Stich)
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Herkunft, Verbreitung und Sorten

Kaffee wird längst nicht mehr nur in seinem Ursprungsland Äthiopien angebaut. Seine Anbaugebiete verlaufen längs des tropischen Meridians über Mittel- und Südamerika, den Antillen mit den Inseln Cuba, Haiti, Jamaica, Puerto Rico, Trinidad und Tobago, West- und Ostafrika, dem indischen Subkontinent, auf den Indonesischen Inseln Java und Sumatra, Borneo, Neu Guinea, den südpazifischen Inseln wie Hawai und Galapagos. Neuerdings zählt auch Australien zu den Kaffeeanbauländern. siehe auch: --> Geschichte des Kaffees

Eine kurze Beschreibung der Verbreitung des Kaffeeanbaus könnte so aussehen:

Vom Ursprungsland des Kaffeeanbaus, Äthiopien gelangte die Kaffeepflanze im 16. Jahrundert nach Jemen, von wo er über den Hafen Mocca in die osmanisch-arabische Welt und später nach Europa verschifft wurde. Von dort aus gelangte er trotz strengster Kontrollen im 18. Jahrhundert in die Europäischen Kolonien: nach Cebeles und auf die Antillen, von dort nach franz. Guayana und von dort gelangte der Kaffee nach Brasilien. Von Brasilien gelangte er nach Kenya, dem Ursprungskontinent des Kaffeeanbaus, womit sich in gewisser Weise der Kreis seiner Verbreitung schloss. Neue Anbaugebiete kommen jedoch auch in heutiger Zeit hinzu, so z.B. Vietnam, welches zum zweitgrößten Kaffeeerzeuger nach Brasilien avancierte.

Der Begriff stammt übrigens aus dem Arabischen: quahwah, übersetzt anregendes Getränk.

Die Kaffeepflanze gehört zu den Steinfrüchten und läßt sich grob in zwei Arten aufteilen, welche als Nutzpflanzen angebaut werden:

Coffea arabica und
coffea canephora, besser bekannt als robusta.

Unter den Arten gibt es noch zahlreiche Unterarten (Varietäten). Der Robusta ist streng genommen eine Varietät der Coffea Canephora.

Ausser Arabica und Canephora gibt es jedoch weitere Arten, die wirtschaftlich jedoch keine Rolle spielen, zum Beispiel:

Der coffea arabica wächst in höheren Lagen und erfordert einen höheren Aufwand für Anpflanzung, Schädlingsbekämpufung und Ernte. Er ist aromatischer als der robusta und deshalb die bevorzugte Bohne. Ca. 80% der Kaffeeweltproduktion entfallen auf diese Art.

Der robusta ist etwas genügsamer, wie der Name schon sagt. Er ist weniger aromatisch und enthält weniger Säure, der Koffeeingehalt liegt mit 2% etwa doppelt so hoch wie bei der Arabicabohne (1-1,5%). Seine Produktion ist deutlich billiger, sein verallgemeinerter schlechter Ruf jedoch nicht gerechtfertigt. Für einen ausgewogenen Blend wird er mit bis zu 50% Volumenanteil dem Arabica beigemischt.

Verbreitung von Coffea arabica und Coffea robusta. Quelle: wikipedia

Produktion der Kaffeeanbauländer. Quelle: Oxfam Kaffeestudie

botanische Systematik

Abteilung: Blütenpflanzen (Magnoliophyta)
Klasse: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige (Rosopsida)
Unterklasse: Asternähnliche (Asteridae)
Ordnung: Enzianartige (Gentianales)
Familie: Rötegewächse (Rubiaceae)
Gattung: Kaffee (Coffea)

Wissenschaftlicher Name: Coffea

Blatt der Cofea canefora (robusta)
Kaffeezweig mit Blüten, Kirschen, Kern (Bohne)
colorierter Stich

siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6tegew%C3%A4chse

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Blatt der Cofea arabica

Blatt der Coffea Arabica
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Blatt der Coffea canefora (robusta)
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Blatt der Cofea arabica

Zweig der Coffea arabica
(colorierter Stich)
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